Nur weil man für ein paar Wochen in den Urlaub fliegen möchte, sollte es nicht gleich notwendig sein, einen Sicherheitsdienst für sein Heim zu mieten. Elektronische Wachhunde können eine Alternative sein.
Sein Haus mit einer aufwändigen Alarmanlage oder sogar mit Wachhunden zu sichern, kann mit hohen Investitionskosten und laufenden Kosten verbunden sein. Die meisten Menschen wünschen aber ohnehin keine zu aufwändigen Schutzsysteme, sondern bevorzugen für diesen Zweck kleine Geräte mit großer Wirkung. Wer potenzielle Eindringlinge ohne großen Aufwand vertreiben möchte, sollte sich vielleicht einen elektronischen Wachhund anschaffen.
Elektronische Wachhunde verfügen über Aufnahmen von lautem Hundegebell, das sie bei Bedarf abspielen können. Die Geräte können in ihrer Funktion über einfache Bewegungsmelder hinausgehen, wenn sie über eine entsprechende Radarabtastung der Umgebung verfügen. Die Abtastung erfolgt in einem Radius von 360 Grad um das Gerät herum, sodass es für Einbrecher nicht möglich ist, sich an dem Gerät vorbeizuschleichen. Sobald eine Bewegung erkannt wird, schlägt das Gerät Alarm und spielt das Hundegebell ab. Es sind aber je nach Gerät durchaus auch andere, zusätzliche Alarmsignale möglich.
Die Geräte haben sehr geringe Abmessungen und lassen sich so leicht überall aufstellen. Denkbar wären etwa der Hauseingang, die Terrassentür, die Garage oder auch der Balkon. Bei der Radartechnik können Bewegungen in bis zu mehreren Metern Entfernung auch durch Mauern und andere Hindernisse hindurch erkannt werden. Man kann also mit einem Aufstellungsort einen großen Bereich absichern. Die elektronischen Wachhunde können zumeist wahlweise über Batterien oder per Netzteil betrieben werden. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, sollte sich mehrere Wachhunde anschaffen und überall dort platzieren, wo ein Eindringen in das Haus oder die Wohnung denkbar wäre.
Falls man den Wachhund auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Weg vor seinem Haus aufstellen möchte, hat man manchmal das Problem, dass Tiere den Alarm auslösen können. Dieses Problem stellt sich auch bei Haustieren, die mit dem Gerät noch nicht vertraut sind und es noch nicht meiden. Abhilfe verschafft hier eine Einstellung der Empfindlichkeit, die jedes Gerät bieten sollte. So ist es mit einigem Ausprobieren möglich Fehlalarme, auszuschließen.