Die Geldanlage oder der Vermögensaufbau mittels Investmentfonds erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Vielfalt an unterschiedlichen Portfolios bietet für jeden Anleger eine passende Lösung.
Tatsächlich gibt es auf dem Finanzmarkt für jedes Anlegerprofil passende Fonds: Wer bereit ist, ein teilweise nicht unerhebliches Risiko für sein investiertes Kapital in Kauf zu nehmen, kann in einen Aktienfonds mit entsprechend risikoreichen Papieren investieren und im besten Falle mit einer satten Rendite rechnen, die weit über den Ertrag einer konventionellen Anlage wie Sparbücher oder Festgeld hinausreicht. Es gibt Aktienfonds in den verschiedensten Risikoklassen.
Wer lieber auf Nummer sicher gehen will, kann sein Vermögen in Rentenfonds investieren, die ihr Kapital in festverzinslichen Wertpapieren anlegen und damit ein überschaubares Risiko aber eben auch nur eine überschaubare Renditechance aufweisen.
Außer diesen beiden gibt es noch weitere Fondstypen, wie etwa Immobilienfonds, die das gesammelte Kapital ihrer Anleger in Immobilien anlegen oder Geldmarktfonds, die in Wertpapiere mit sehr kurzen Laufzeiten wie etwa Termingelder investieren. Nun möchte sich nicht jeder Anleger auf ein bestimmtes Instrument wie Aktien, Renten oder Immobilien verlassen - auch hier gibt es eine Vielzahl an Angeboten: Sogenannte Mischfonds enthalten verschiedene Wertpapierarten in einem im Verkaufsprospekt klar definierten Verhältnis, zum Beispiel 60% Aktien, 30% Rentenpapiere und 10% Termingelder. Dadurch, dass die verschiedenen Wertpapierarten mit unterschiedlichen Risikoklassen frei kombiniert werden können, können Risikograd und Ertragschancen für jeden Anlegerwunsch zusammengestellt werden, sodass es eine Vielzahl an Mischfonds gibt.
Wer Wert darauf legt, möglichst viele Ertragschancen zu nutzen und zugleich das Risiko zu minimieren, hat verschiedene Dachfonds zur Auswahl. Hierbei handelt es sich um Investmentfonds, die ihr Fondskapital in Anteilen anderer Investmentfonds anlegen. Hierdurch erhöhen sich einerseits die Ertragschancen, da der Anteilseigner vom gesammelten aktiven Management der einzelnen Unterfonds profitiert, andererseits wird das Anlagerisiko - das bei Fonds ja ohnehin immer auf mehrere Wertpapiere verteilt ist - noch weiter gestreut, sodass eine höhere Sicherheit gegeben ist.